AschheiMuseum

Archäologie - Geschichte - Heimat

In „Siedlungen und Ortsentwicklung“ lässt sich die Erschließung der Gemeindeflur mit ihrer sich wandelnden Siedlungsorganisation und den Hinterlassenschaften ihrer Bewohner nachvollziehen.

Funde aus Siedlungen sind zumeist vergrabener Abfall und versehentlich verlorene Objekte, die für die Rekonstruktion eines Bildes der Vergangenheit eine wichtige Rolle spielen. Seit der frühen Bronzezeit (ab 2200 v. Chr.) finden sich in Aschheim und Dornach größere besiedelte Flächen. Spannend sind dabei auch die Befunde aus der spätest keltischen Zeit, die jüngst in Aschheim gemacht wurden, da sie gemeinsam mit frührömischen Funden an eine friedliche Kontinuität zwischen Kelten und Römern denken lassen.

Römische Funde.

Ensemble römischer Siedlungsfunde des 2./3. Jahrhunderts aus einer Villa Rustica (ländliches Gehöft) südlich von Aschheim.


Im frühen Mittelalter (5.-9. Jh.) liegen die Wurzeln der heutigen Dörfer Aschheim und Dornach. Seit dieser Zeit riss die Besiedlung nicht mehr ab. Auch die Namen der Orte werden in dieser Zeit geprägt und erstmals erwähnt. Aschheim stieg im 8. Jahrhundert zu bayernweiter Bedeutung auf - so fand hier im Jahr 756 die erste bayerische Landessynode statt.

Ein Kartenmodell zeigt die neuzeitlichen Höfe der beiden Orte, wie sie erstmals 1809 im Urkataster festgehalten wurden mit ihren älteren Hofnamen.

An einer Medienstation lassen sich die Erkenntnisse der Siedlungsstrukturen über die Zeiten anhand von Kartierungen anschaulich nachvollziehen. Weiterhin ist es möglich sich hier über die einzelnen Ausgrabungen innerhalb des Gemeindegebiets und ihre Ergebnisse informieren.

Blick in den Austellungsbereich Siedlungen und Ortsentwicklung

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