AschheiMuseum

Archäologie - Geschichte - Heimat

Über eine Rampe wird ein neuer Raum erreicht, in dem mit „Bestattung und Totengedenken“ die unterschiedlichen Grabbräuche und –ausstattungen von der schnurkeramischen Kultur bis heute thematisiert werden.

Schwerpunkte liegen hier bei den latènezeitichen Grabfunden aus Dornach mit ihren prächtigen Fibel- und Ringausstattungen sowie bei den Objekten der beiden frühmittelalterlichen Gräberfelder von Aschheim. Letzteren ist eine 6 m lange Wandvitrine gewidmet.

Figurenpaar Kelten

Sieben geschnitzte, etwa 40 cm große Figuren mit Bekleidung erläutern dem Betrachter die Trageweise und Funktion einzelner Objekte sowie das Erscheinungsbild, wie man es sich aufgrund heutiger Erkenntnisse vorstellt. Die Ausstattung der Figuren orientiert sich dabei an den ausgestellten Grabfunden. Links ein keltisches Paar. Im Hintergrund zu sehen ist die Urnenwand, in der die Brandbestattungen vom Ende der Bronze- und in der frühen Eisenzeit (ca. 1200-800, bzw. 800-600 v. Chr.) gezeigt werden.

 
Anhand eines Skeletts mit Ausstattung in einer „in-situ“ Installation werden die wichtigen Aussagen der Anthropologie für die Rekonstruktion früher Gesellschaften und der jeweiligen Lebenssituation thematisiert. 

Ein Vortragekreuz für die Beerdigungsprozession aus dem frühen 19. Jahrhundert leitet über zum Thema „Kult und Kirche“.

Vitrinenwand frühes Mittelalter

Wandvitrine mit den frühmittelalterlichen Grabfunden des 6./7. Jahrhunderts.

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