AschheiMuseum

Archäologie - Geschichte - Heimat

Vorträge im aschheimuseum

 

AUFGRUND DER EINSCHRÄNKUNGEN WEGEN DER CORONA COVID-19 PANDEMIE MUSS DIE VORTRAGSREIHE LEIDER ENTFALLEN!

WIR BEMÜHEN UNS SIE IM JAHR 2021 ANBIETEN ZU KÖNNEN, SOBALD KULTURELLE VERANSTALTUNGEN WIEDER PLANBAR WERDEN.

VIELEN DANK FÜR IHR VERSTÄNDNIS UND IHR GROßES INTERESSE!

 

Sie möchten wissen, was in den Ausgrabungen in Aschheim alles gefunden wird? Und was diese Funde erzählen?

Diese Fragen möchte das AschheiMuseum beantworten. Begleitend zur Ausstellung findet daher jährlich seit 2018 eine kleine Vortragsreihe statt. Experten berichten über die jeweiligen Ergebnisse der Ausgrabungen, die, eingebettet in größere Fragestellungen, Teile ihrer Forschungsarbeit sind. Dieses Jahr wenden wir uns gezielt der Zeitspanne zwischen 400 v. Chr. bis 400 n. Chr. zu und damit der spannenden Zeit der keltischen Besiedlung, dem Übergang von den Kelten zu den Römern und der Römischen Kaiserzeit hier in Aschheim und Dornach.

Die Vorträge finden jeweils im
Großen Saal des Kulturellen Gebäudes, Münchner Straße 8, 85609 Aschheim statt und
beginnen um 19 Uhr.

Das AschheiMuseum ist jeweils ab 15 Uhr bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet.

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Freitag, 30.10. 2020

Christiana Later, M.A.
(Doktorandin zu diesem Thema)

„In Europa vernetzt, in Aschheim zuhause - Die Kelten in der Region Aschheim (450-15 v. Chr.)“

Aus keltischer Zeit kennen wir aus Aschheim, aber vor allem aus Dornach, ausgedehnte Siedlungsareale und einige Gräber. Funde aus beiden Quellengattungen bezeugen weite Handels- aber auch Verwandtschaftsbeziehungen der Menschen in der Zeit zwischen 450 und 50 v. Chr. Es wird ein Einblick vermittelt, wie die Kelten hier lebten, sich diese Kontakte gestalteten und wie diese archäologisch nachvollzogen werden können.

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Freitag, 13.11.2020

Dr. Bernd Steidl  
(Stellv. Direktor der Archäologischen Staatssammlung München)

„Konservativ und widerständig. Die einheimische Bevölkerung im Alpenvorland zur Zeit der römischen Herrschaft“

Als die Römer 15 v. Chr. den Alpenraum bis zur Donau eroberten, sollen sie nach den Berichten antiker Schriftsteller in schwere Kämpfe mit der einheimischen Bevölkerung verwickelt worden sein. Doch waren die damaligen Bewohner des Alpenvorlandes bisher archäologisch nicht zu fassen. Von manchen Fachleuten wird deshalb eine regelrechte Besiedlungsleere nach dem Erlöschen der keltischen Kultur angenommen. Ein aktuelles Forschungsprojekt bringt jetzt Licht in einen der rätselhaftesten Abschnitte bayerischer Frühgeschichte. Dabei spielen Ausgrabungsergebnisse aus der Umgebung Aschheims eine bedeutende Rolle. Archäologische, historische und naturwissenschaftliche Untersuchungen liefern spannende Mosaiksteine für ein neues Bild der beiden Jahrhunderte um Christi Geburt.

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Freitag, 04.12.2020

Hans-Peter Volpert, M.A.
(Ausgräber und Doktorand zu diesem Thema)

„Römische Siedlungsstrukturen der Münchner Schotterebene – eine Bilanz aus Befunden der letzten 30 Jahre“

Durch die großflächigen Ausgrabungen im Vorfeld von Baumaßnahmen konnte das Bild der Besiedlung während der römischen Epoche entscheidend verändert werden. Ging man früher von einer stark gestreuten Lage einzelner Gehöfte in unserem Raum aus, zeigen sich heute dichtere Siedlungslandschaften, die durch stark regional geprägte Eigenheiten charakterisiert sind. So auch der Raum Aschheim-Kirchheim-Heimstetten. Anfängliche Prosperität, Umbruch und Krise im 3. Jahrhundert sowie ein bescheidener Neubeginn kennzeichnen die Entwicklung.  

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